Baktalórántházi Erdő Természetvédelmi Terület, Wald in Ungarn
Baktalórántházi Erdő Természetvédelmi Terület ist ein Waldschutzgebiet in der Nähe von Baktalórántháza im Bezirk Szabolcs-Szatmár-Bereg. Das Gebiet wird hauptsächlich von Eichen und Hainbuchen geprägt, deren dichte Kronen Schatten spenden und deren Waldbodenflora Schneeglöckchen, Krokus und Orchideen umfasst. Die sandigen Böden sind stellenweise trocken, in Senken sammelt sich Wasser und bildet kleine Feuchtbereiche, wo sich Molche und Frösche aufhalten.
Das Schutzgebiet wurde 1977 offiziell unter Schutz gestellt, nachdem bereits 1932 Károly Kaán die Notwendigkeit seiner Erhaltung erkannt hatte. Das Waldgebiet ist eines der letzten bedeutenden Stücke der ursprünglichen Waldbedeckung der Nyírség-Region, wobei große Teile der ursprünglichen Wälder verschwunden oder in Ackerland umgewandelt wurden.
Der Wald wird von der nahegelegenen Gemeinde Baktalórántháza als Teil ihres natürlichen Erbes geschätzt. Besucher erkennen einen ruhigen, grünen Raum, der seit Jahrzehnten weitgehend unverändert geblieben ist und Einheimischen sowie Naturliebhabern einen Ort zum Beobachten von Vögeln, Insekten und Wildblüten bietet.
Markierte Wege führen durch das Waldgebiet und Besucher sollten auf diesen Pfaden bleiben, um die Pflanzen und Tiere zu schützen. Bequeme Schuhe sind notwendig, besonders in feuchten Jahreszeiten, und das Gebiet ist das ganze Jahr über erreichbar, obwohl Frühling und Frühsommer die beste Zeit zum Besuchen sind.
Der schwarze Specht mit seinem charakteristischen roten Scheitel ruft laut aus den hohen Ästen, während nachts das Huhufen des Waldkauzes durch die Baumkronen hallt. Diese Vogelgeräusche prägen die Atmosphäre während eines Waldspaziergangs deutlich und machen die Tierwelt unmittelbar spürbar.
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