Beloiannisz, Griechisches Erbe-Dorf im Komitat Fejér, Ungarn
Beloiannisz ist eine Gemeinde in Zentraltransdanubien mit einfachen Wohnhäusern, die sich um einen zentralen Platz gruppieren. Das Dorf liegt in der Nähe der Bahnstation Iváncsa und erstreckt sich über ein überschaubares Gelände mit typischer Siedlungsstruktur.
Die Gemeinde entstand 1950, als ungarische Behörden Land für etwa 400 griechische Familien bereitstellten, die während des Griechischen Bürgerkriegs flohen. 1952 wurde das Dorf in Beloiannisz umbenannt, zum Gedenken an den griechischen Widerstandskämpfer Nikos Beloyannis.
Die Gemeinde bewahrt ihre griechisch-orthodoxen Wurzeln durch die 1996 erbaute Kirche, die als Versammlungsort für religiöse Feiern und Gemeinschaftstreffen dient. Besucher können hier Traditionen erleben, die von den Gründerfamilien geprägt werden und bis heute lebendig sind.
Das Dorf liegt günstig an der Bahnlinie Budapest-Pusztaszabolcs, was den Bewohnern Verbindungen zu den großen Arbeitsplatzgebieten ermöglicht. Besucher können mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu nahe gelegenen Städten wie Dunaújváros gelangen.
Das Dorf verdankt seinen Namen dem griechischen Kommunisten Nikos Beloyannis, der nach seiner Hinrichtung 1952 geehrt wurde. Diese Namenswahl zeigt die historischen Verbindungen zwischen dem kleinen ungarischen Ort und den tragischen Ereignissen, die seine Gründung ermöglichten.
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