Kloster Igriș, Mittelalterliches Zisterzienserkloster in Sânpetru Mare, Rumänien
Igriș Abbey ist ein Zisterzienserkloster in Sânpetru Mare, dessen Grundlagen und Mauern aus dem 12. Jahrhundert noch heute sichtbar sind. Die Anlage zeigt die typische quadratische Aufteilung, die für Klöster dieser Ordnung charakteristisch war.
Das Kloster wurde 1179 von König Béla III. gegründet und war für Jahrhunderte ein wichtiges religiöses Zentrum. Nach der mongolischen Invasion von 1241 wurde es zerstört, aber später wieder aufgebaut und befestigt.
Das Kloster war ein Zentrum für die Herstellung und Vervielfältigung von Manuskripten im Mittelalter. Besucher können heute sehen, wie wichtig dieser Ort für die Verbreitung von Wissen in der Region war.
Der Platz ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Ruinen über ein größeres Gebiet verteilt sind und die Struktur Zeit zum Verstehen braucht. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, da der Boden uneben ist und die Ausgrabungsstellen nicht immer klar gekennzeichnet sind.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 2019 legten die Krypta von König Andreas II. frei, was zeigte, dass die Anlage auch als königliches Grabdenkmal diente. Dies machte es zu einem Ort von besonderer dynastischer Bedeutung für das damalige Königreich.
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