Matthiaskirche, Katholische Kirche im Burgviertel, Budapest, Ungarn
Die Matthiaskirche ist ein katholisches Gotteshaus im Burgviertel von Budapest mit zwei ungleichen Türmen und einem Dach aus farbigen Ziegeln. Die Fassade zeigt spitze Bögen, schlanke Fenster und verzierte Portale, während das Innere aus mehreren Schiffen unter hohen Gewölben besteht.
König Béla IV. ließ 1255 eine erste Kirche an dieser Stelle errichten, die später mehrfach umgebaut wurde. Der Architekt Frigyes Schulek führte zwischen 1873 und 1896 eine vollständige Umgestaltung im neugotischen Stil durch.
Der Name ehrt König Matthias Corvinus, dessen Wappen zweimal in der Südmauer erscheint. Bei lokalen Hochzeiten und Konzerten füllt sich das Innere mit Klängen, die von den hohen Gewölben widerhallen.
Der Haupteingang öffnet sich zum Dreifaltigkeitsplatz hin, und Führungen werden in mehreren Sprachen während des Tages angeboten. Das Gebäude liegt auf einem Hügel, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und etwas Zeit für den Aufstieg einplanen.
Während der osmanischen Besetzung wurde das Gebäude als Moschee genutzt, und christliche Kunstwerke blieben hinter dicken Mauern verborgen. Eine Statue der Jungfrau Maria tauchte 1686 wieder auf, als Teile der Wand einstürzten.
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