Zone de protection paysagère de Kőszeg, Landschaftspark im Komitat Vas, Ungarn
Die Landschaftsschutzzone Kőszeg umfasst 4200 Hektar des Kőszeger Gebirges westlich der Stadt, davon sind 550 Hektar streng geschützt. Das zum Alpenraum zählende Gebirge ist von tiefen Tälern zerschnitten; der höchste Punkt, Írott-kő, erreicht 882 m. Fast geschlossene Hainbuchen-Eichen- und Bergbuchenwälder bedecken es, dazu gepflanzte Fichten- und Tannenbestände und Erlenbrüche in feuchten Tälern.
Das Landschaftsschutzgebiet von Kőszeg wurde 1980, vor der Wende, eingerichtet; damals waren einige Teile für Wanderer nicht zugänglich. Diese Abgeschiedenheit ließ die Naturwerte des Gebirges bis heute erhalten. Es umfasst 4200 Hektar, davon 550 streng geschützt, und untersteht der Direktion des Nationalparks Őrség.
Der Name des Gebiets verweist auf die sieben Quellen von Hétforrás: Das 1896 angelegte Millennium-Becken trägt die Namen der sieben magyarischen Anführer Álmos, Előd, Ond, Kond, Tas, Huba und Töhötöm auf kleinen Steintafeln. Die früher Várkuta genannte Quelle versorgte die darüber liegende Óvár mit Wasser. Am Kálvária-Hügel erinnert eine Tafel an einen Bunker, in dem von Dezember 1944 bis März 1945 die Heilige Krone aufbewahrt wurde.
Das Gelände ist für Wanderer am besten zwischen Frühjahr und Herbst zu besuchen, wenn die Wege trocken und die Sicht gut ist. Besucher sollten festes Schuhwerk und eine Karte oder ein Navigationsgerät mitnehmen, da Teile des Gebiets unwegsam sein können.
Die Alpenheuschrecke lebt in Ungarn nur hier im Kőszeg-Gebirge. Die Bäche beherbergen zudem den seltener werdenden Steinkrebs, und der Feuersalamander ist entlang der Bergbäche häufig zu sehen. Das Auerhuhn ist aus dem Gebiet verschwunden, das Haselhuhn kommt noch vor.
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