Haus des Terrors, Gedenkmuseum im VI. Bezirk von Budapest, Ungarn
Das Haus des Terrors ist ein Gedenkmuseum an der Andrássy út 60 im VI. Bezirk von Budapest, das die Zeit der Nazi- und Kommunistenherrschaft in Ungarn dokumentiert. Die Ausstellungsräume verteilen sich über mehrere Stockwerke und zeigen Gegenstände, Fotos und Dokumente aus beiden totalitären Epochen.
Das Gebäude wurde ab 1944 von der faschistischen Pfeilkreuzlerpartei genutzt und nach 1945 von der kommunistischen Geheimpolizei übernommen. Im Jahr 2002 öffnete das Museum seine Türen, um beide diktatorischen Epochen zu dokumentieren.
Der Name erinnert an die Zeit, als das Gebäude zum Symbol von Unterdrückung wurde und Menschen in seinen Räumen Angst erlebten. Heute kommen Besucher aus der ganzen Welt, um die Spuren dieser beiden Diktaturen zu sehen und zu verstehen.
Das Museum öffnet von Dienstag bis Sonntag und bietet Audioführungen in mehreren Sprachen an. Besucher sollten für den Rundgang durch alle Stockwerke und den Keller ausreichend Zeit einplanen.
Im Keller sind die ursprünglichen Verhörzellen erhalten geblieben, in denen politische Gefangene festgehalten wurden. Die Räume zeigen noch die schmalen Pritschen und dicken Wände, die damals jede Kommunikation nach außen verhinderten.
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