Kastell Mohács-Kölked, Römische Militärfestung in Kölked, Ungarn
Castrum Altinum ist eine römische Militärfestung in Kölked, deren Grundrisse und Mauerreste die typische Anordnung eines Grenzkastells zeigen. Die Ausgrabungen haben Wohnbereiche, Lagerhäuser und Befestigungsanlagen freigelegt, die einander im Grundriss logisch anordnen.
Das Kastell entstand im 1. Jahrhundert als Teil der römischen Grenzverteidigung an der Donau. Es blieb bis zum 5. Jahrhundert in Betrieb, bevor die Region schließlich unter außerömische Kontrolle geriet.
Der Name Castrum Altinum stammt von römischen Soldaten, die diesen Ort als Hochburg bezeichneten. Man kann noch heute die Spuren ihrer Präsenz in den erhaltenen Steinmauern sehen.
Der Ausgrabungsort ist normalerweise frei zugänglich und bietet Informationstafeln an verschiedenen Stellen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und bei Regen mit schlüpfrigem Boden zu rechnen.
Das Kastell war ursprünglich mit Dachziegeln aus lokaler Produktion gedeckt, deren Bruchstücke noch heute an der Stelle zu finden sind. Diese Funde zeigen, dass die Römer vor Ort Handwerk betrieben und sich nicht allein auf Importe stützten.
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