Körös-Maros National Park, Nationalpark im Südosten Ungarns
Körös-Maros ist ein Nationalpark im Südosten Ungarns, der sich über dreizehn getrennte Gebiete in drei Verwaltungsbezirken erstreckt. Die Schutzzone umfasst Feuchtgebiete, Grasflächen und bewaldete Abschnitte zwischen den beiden namengebenden Flüssen.
Das Schutzgebiet wurde 1997 als siebter Nationalpark Ungarns gegründet und fasste frühere Initiativen aus den achtziger Jahren zusammen. Die Anfänge des Naturschutzes in dieser Gegend liegen in den Bemühungen, die südliche Trans-Tisza-Region zu bewahren.
Der Name Körös-Maros leitet sich von zwei Flüssen ab, die das Gebiet prägen und deren Wasser einst die Landschaft formten. Heute kommen Vogelbeobachter und Wanderer hierher, um die offenen Flächen und stillen Uferzonen zu erleben.
Die Beobachtungsstationen am Weißen See von Kardoskút bieten gute Aussichtspunkte, um im Frühling und Herbst Zugvögel wie Kraniche und Wildgänse zu sehen. Ferngläser und wetterfeste Kleidung sind hilfreich, da die offenen Flächen dem Wind ausgesetzt sind.
Die Sektion Fás-puszta bei Bélmegyer bewahrt die letzten salzigen Eichenwälder Ungarns, ein seltener Lebensraum, der durch unterirdische Salzvorkommen geprägt ist. In diesen Bäumen brütet seit über hundert Jahren eine Reiherkolonie, die jedes Jahr wiederkehrt.
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