Mágor-puszta, Archäologische Stätte und Grasland nahe Vésztő, Ungarn.
Mágor-puszta ist ein geschütztes Gebiet mit 947 Hektar Fläche entlang der ehemaligen Aue des Flusses Sebes-Körös. Zwei markante Hügel ragen 9 Meter über das Gelände auf und prägen die Landschaft mit ihren deutlich sichtbaren Erhebungen.
Ausgrabungen zwischen 1968 und 1988 legten Siedlungen von der Jungsteinzeit bis zur Bronzezeit frei. Zusätzlich wurden Überreste eines Klosters aus dem 10. Jahrhundert entdeckt, das die Familie Csolt erbaut hatte.
Der Ort zeigt Funde aus verschiedenen Epochen in einem umgebauten Weinkeller von 1812. Besucher sehen hier Gegenstände, die vom Neolithikum bis zur Türkenzeit stammen und einen Eindruck von der langen Besiedlung vermitteln.
Ein 500 Meter langer Lehrpfad verbindet natürliche und historische Abschnitte des Geländes. Besucher finden ausgewiesene Bereiche für Gruppenaktivitäten und Kocheinrichtungen vor.
Die Klostermauern enthalten Verzierungen, die ausschließlich in königlichen Bauten des ungarischen Mittelalters zu finden sind. Diese seltenen Ornamentationen geben Hinweise auf die hohe Bedeutung des Ortes in seiner Zeit.
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