Monastery of St Lawrence at Buda, Kirchenruine und Kloster im II. Bezirk von Budapest, Ungarn.
Das Kloster des Heiligen Laurentius ist eine Kirchenruine auf einem Hügel im zweiten Bezirk von Budapest, zwischen dem Rózsadomb und dem Hármashatárhegy. Sichtbare Grundmauern und verstreute Steinfragmente lassen den Grundriss des ehemaligen Klosterkomplexes erkennen.
Das Kloster wurde im frühen 14. Jahrhundert von den Paulinermönchen gegründet und entwickelte sich rasch zu einem der bedeutendsten religiösen Zentren im mittelalterlichen Ungarn. Beim osmanischen Einfall von 1526 wurde es zerstört und danach nie wieder aufgebaut.
Der Ort war bekannt für die Arbeit von Mönchen, die hier religiöse Texte abschrieben und übersetzten. Die spirituelle Bedeutung zog Pilger aus der ganzen Region an, die den heiligen Ort besuchten.
Das Gelände liegt an einem Hang und ist zu Fuß erreichbar, wobei festes Schuhwerk wegen des unebenen Bodens empfehlenswert ist. Einige der geborgenen Steine sind in nahe gelegene Bauten integriert worden und lassen sich dort aus der Nähe betrachten.
Im Jahr 1381 wurden Reliquien des Heiligen Paulus aus Venedig hierher gebracht, was den Ort zum wichtigsten Paulinerwallfahrtsort nördlich von Rom machte. Die Pauliner, ein ungarischer Orden, wählten diese Stätte als ihr geistliches Herzstück.
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