Pauline monastery of Szentlélek, Mittelalterliche Klosterruinen in Miskolc, Ungarn.
Das Paulinen-Kloster von Szentlélek sind Ruinen eines Steinbaus in den Bükkbergen bei Miskolc, der gotische Merkmale aus dem Mittelalter aufweist. Die Überreste zeigen die Grundrisse von Gebäuden, die einst Wohnbereiche und Kapellen für die Klostergemeinschaft bildeten.
Die Anlage entstand in der Mitte des 13. Jahrhunderts, nachdem der Paulinerorden 1245 gegruendet wurde und sich in dieser Bergregion niederließ. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster durch Kriege und Übergriffe zerstört und danach nie wieder aufgebaut.
Das Kloster war ein bedeutender Pilgerort und zog Besucher aus der Region an, die zu den Heiligenschreinen kamen. Die Mönche lebten abgeschieden in dieser Berghöhe, was das Kloster zu einem spirituellen Rückzugsort machte.
Die Ruinen liegen in einer Berglandschaft auf etwa 710 Metern Hoehe und erfordern eine Wanderung durch die Natur, um sie zu erreichen. Das Gelande ist waldreich und kann bei schlechtem Wetter rutschig sein, daher ist angemessenes Schuhwerk wichtig.
Das Kloster wurde 1974 teilweise archaologisch ausgegraben, was Artefakte und Details der Bauweise enthullte, die lange verborgen waren. Diese Ausgrabungen offenbaren immer noch neue Erkenntnisse uber das tagliche Leben der fruheren Bewohner.
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