Motte of Miskolctapolca, Mittelalterliche Motte-und-Bailey-Burg in Miskolctapolca, Ungarn.
Die Motte von Miskolctapolca ist eine mittelalterliche Befestigung im Nordosten Ungarns, die aus einem erhöhten Erdwallhügel mit angrenzenden Verteidigungsstrukturen besteht. Die Anlage nutzt die natürliche Topografie und bietet einen Überblick über das umliegende Gebiet.
Der Erdhügel auf dem Várhegy wird in die späte Bronzezeit datiert; darauf deuten die Ausgrabungen von Magdolna Hellebrandt in den 1970er Jahren und eine Begehung von Levente Nagy 2007 hin. Auch verstreute römerzeitliche Funde kamen zutage. Von den 1890er Jahren bis 1950 wurde am Nordwesthang Kalkstein abgebaut, seit 2002 steht der Ort unter lokalem Schutz.
Der Hügel heißt Várhegy, und ein mit gelbem Dreieck markierter Wanderweg führt auf seinen Gipfel. An der Nordwestseite wurde von den 1890er Jahren bis 1950 Kalkstein abgebaut; seit 2002 steht der Ort unter lokalem Schutz. Hier liegen auch die Viktória-Höhle und das Fecske-lyuk.
Der Standort ist zu Fuß vom Zentrum Miskolctapolcas aus erreichbar und verfügt über Parkplätze in der Nähe der Anlage. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei trockenem Wetter, da die Wege auf dem Hügel nach Regen rutschig werden können.
Der Gipfel ist heute bewaldet und mit einem Wanderweg mit gelbem Dreieck markiert; die Burg ist verschwunden, nur undeutliche Erdwälle bleiben. Am Nordwesthang wurde von den 1890er Jahren bis 1950 Kalkstein abgebaut, und in den Hügel öffnen sich die Viktória-Höhle und das Fecske-lyuk. Seit 2002 steht der Ort unter lokalem Schutz.
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