Cork, Hafenstadt in der Grafschaft Cork, Irland
Cork liegt auf mehreren Inseln und Kanälen des Flusses Lee, verbunden durch Brücken, die Viertel mit georgianischer Architektur und mittelalterlichen Bauwerken miteinander verknüpfen. Die Innenstadt erstreckt sich zwischen steilen Hügeln, auf denen Kirchtürme und Häuserreihen das Stadtbild prägen.
Eine klösterliche Siedlung aus dem 6. Jahrhundert wuchs nach Wikingerüberfällen um 915 zu einem Handelsplatz und erhielt 1185 eine Stadtcharta von Prinz John. Später wurde der Ort durch Textilhandel und Seefahrt zu einem wichtigen Hafen im Süden Irlands.
Die English Market aus dem Jahr 1788 zeigt noch heute die Bedeutung frischer, lokaler Produkte im Alltag der Stadt, mit mehr als 55 Ständen von regionalen Händlern. Straßenmusiker und kleine Galerien beleben das Viertel rund um St Patrick's Street, wo sich Bewohner zum Einkauf und zum Austausch treffen.
Regelmäßige Buslinien verbinden den Flughafen Cork mit dem Stadtzentrum, während Fußgängerzonen die Fortbewegung zwischen Einkaufsvierteln und historischen Bereichen erleichtern. Viele Geschäfte und Märkte liegen nahe beieinander, sodass sich die wichtigsten Orte zu Fuß erreichen lassen.
Die Shandon-Kirche St Anne's lässt Besucher die Glocken selbst läuten, während die vier Uhren an ihren Fassaden oft unterschiedliche Zeiten anzeigen und der Kirche den Spitznamen Vierfacher Lügner einbrachten. In einigen Gassen der Altstadt kann man noch Kanäle unter Gitterrosten erkennen, die einst der Entwässerung der sumpfigen Inseln dienten.
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