Provinz Ulster, Provinz in Nordirland
Ulster ist eine historische Provinz, die den nördlichen Teil Irlands umfasst und sich über zwei unterschiedliche politische Gebiete erstreckt. Die Landschaft reicht von der zerklüfteten Küste Donegals über die sanften Hügel von Armagh bis zu den dramatischen Klippen und Tälern von Antrim.
Die Teilung Irlands im Jahr 1921 spaltete das Gebiet in zwei politische Einheiten, wobei sechs Grafschaften unter britischer Kontrolle blieben. Die drei südlichen Grafschaften schlossen sich dem neu gegründeten irischen Freistaat an und schufen eine Grenze, die bis heute durch die Landschaft verläuft.
Die Region bewahrt eine lebendige Tradition der Musik und des Geschichtenerzählens, die sich in zahlreichen Pubs und Kulturzentren zeigt. Besucher erleben oft spontane Sessions mit Fiddle und Bodhrán, wo Einheimische alte Lieder singen und moderne Interpretationen teilen.
Belfast dient als wichtigstes Verkehrszentrum mit einem Flughafen und regelmäßigen Fährverbindungen nach Großbritannien, während Dublin auch Zugang zu den südlichen Grafschaften bietet. Die Grenze zwischen den beiden Gebieten ist heute offen und ermöglicht ein einfaches Reisen durch die gesamte Region ohne Kontrollen.
Der nördlichste Punkt der gesamten Insel befindet sich in der Grafschaft Donegal, die politisch zur Republik Irland gehört und nicht zu Nordirland. Diese geografische Besonderheit überrascht viele Besucher, die davon ausgehen, dass der Norden automatisch mit dem politischen Norden übereinstimmt.
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