Labbacallee, Megalithisches Grabdenkmal in Glanworth, Irland.
Labbacallee ist ein Megalith-Grabbau aus Stein in Glanworth, der aus drei großen Decksteinen besteht und eine Länge von etwa 7,75 Metern aufweist. Die Struktur enthält zwei separate Kammern, die durch einen aufrecht stehenden Stein voneinander getrennt sind.
Das Monument stammt aus der Jungsteinzeit und wurde durch archäologische Ausgrabungen 1934 untersucht, die Beweise für mehrere menschliche Bestattungen zeigten. Die gefundenen Überreste stammen aus einem Zeitraum vor etwa 4000 Jahren und dokumentieren alte Begräbnispraktiken in Irland.
Der Name Leaba Chaillí bedeutet im Irischen Bettchen der Hexe und verbindet die Stätte mit lokalen Geschichten über eine keltische Göttin namens Cailleach. Besucher können diese Verbindung zur irischen Sprache und zu alten Überlieferungen spüren, die seit Jahrhunderten über das Denkmal erzählt werden.
Der Ort liegt in ländlicher Gegend und ist am besten mit einem Auto zu erreichen, indem man der R512 von Glanworth folgt und den Wegweisern zur archäologischen Stätte folgt. Der Boden kann je nach Wetter schlammig sein, daher sind geeignete Schuhe und wetterfeste Kleidung empfehlenswert.
Die östliche Kammer enthüllt während der Ausgrabungen das Skelett einer kopflosen Frau, ein ungewöhnlicher Fund, der Fragen über antike Bestattungsriten aufwirft. Diese markante Entdeckung unterscheidet sich von typischen neolithischen Bestattungen und bleibt ein Rätsel für Archäologen.
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