Mitchelstown Castle, Mittelalterliche Burgruine in der Grafschaft Cork, Irland
Mitchelstown Castle ist eine Burgruine in der Grafschaft Cork in Irland, entworfen von den Architekten James und George Pain im neugotischen Stil und im Jahr 1823 fertiggestellt. Der Bau hatte rund 60 Hauptschlafzimmer und war einer der größten Herrensitze seiner Zeit auf der irischen Insel.
Im 15. Jahrhundert errichteten die White Knights an diesem Ort eine Befestigung, die später durch Heirat an die Familie King überging. Die Anglo-irischen Earls of Kingston nutzten das Gelände als Hauptwohnsitz, bis das Schloss 1922 während des irischen Bürgerkriegs zerstört wurde.
Die Ruinen gehören heute zu einem Gelände, das von der Mitchelstown Co-operative Agricultural Society genutzt wird, was einen ungewöhnlichen Kontrast zwischen dem alten Herrschaftssitz und der modernen Landwirtschaft schafft. Besucher können die verbliebenen Mauerreste in einem Alltagsumfeld erleben, das wenig mit dem einstigen Adelsleben gemein hat.
Die Ruinen liegen auf einem aktiv genutzten Gelände, daher empfiehlt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, ob der Zugang möglich ist. Festes Schuhwerk ist ratsam, da der Boden uneben sein kann.
Nach der Zerstörung des Schlosses kauften Zisterziensermönche aus der Mount Melleray Abbey einen Großteil der Steine, um damit ihre eigenen Klostergebäude zu bauen. Was von dem einstigen Herrschaftssitz übrig blieb, diente später als Standort einer Milchverarbeitungsanlage.
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