Inishbofin, Insel in County Donegal, Irland
Inishbofin ist eine kleine Insel vor der Nordwestküste von County Donegal in Irland, die über einen Fährdienst von Magheroarty aus erreichbar ist. Die Insel besteht aus zwei Teilen, die durch einen schmalen Sandstreifen verbunden sind, und bietet eine Mischung aus Sandstränden, Felsklippen, versteckten Höhlen und grünen Feldern.
Die Insel war über Jahrhunderte das ganze Jahr über bewohnt, mit einer aktiven Gemeinschaft im kleinen Dorf im Südosten, die von Fischfang und Landwirtschaft lebte. Die letzten Dauereinwohner verließen die Insel in den 1970er Jahren, und heute kehren nur noch wenige Menschen in den wärmeren Monaten dorthin zurück.
Der Name Inishbofin bedeutet auf Irisch 'Insel der weißen Kuh' und verweist auf alte mythologische Geschichten, die auf der Insel bis heute lebendig sind. Die meisten Bewohner sprechen Irisch als erste Sprache, und Besucher können Schilder auf Irisch sehen und gelegentlich Gespräche in dieser Sprache hören.
Die Fähre von Magheroarty verkehrt nicht täglich, daher empfiehlt es sich, die Abfahrtszeiten im Voraus zu prüfen, da sie sich je nach Jahreszeit ändern können. Auf der Insel gibt es kaum Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants, sodass Besucher gut daran tun, eigene Verpflegung mitzubringen, wenn sie länger bleiben möchten.
Die Insel ist ein bekannter Brutplatz für den Wachtelkönig, einen seltenen Vogel, der heute in weiten Teilen Europas vom Aussterben bedroht ist. Arktische Seeschwalben und Nonnengänse sind hier ebenfalls zu sehen, was die Insel zu einem der wenigen Orte in Irland macht, an dem man so viele seltene Vogelarten auf engstem Raum beobachten kann.
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