Temple Bar, Kulturviertel in Dublin, Irland
Temple Bar ist ein Stadtviertel in Dublin, Irland, das sich zwischen dem Fluss Liffey und der Dame Street erstreckt und von gepflasterten Gassen durchzogen ist. Das Gebiet umfasst Galerien, Theater, Pubs und kleine Läden, die sich entlang der engen Straßen verteilen und eine dichte Ansammlung von Eingängen und Fassaden bilden.
Die Gegend entstand aus Sumpfland im 17. Jahrhundert, als wohlhabende englische Familien Wohnhäuser errichteten und eine Siedlung entlang des Flussufers formten. Im 20. Jahrhundert wandelte sich das Viertel von einem Handwerksbezirk zu einem Zentrum für Kunst und Nachtleben.
Das Viertel trägt möglicherweise seinen Namen nach einem Gutsbesitz aus dem 17. Jahrhundert und bewahrt noch heute sichtbare Spuren dieser Vergangenheit in Form alter Gebäudefassaden und Pflastergassen. An Wochenenden belebt sich das gesamte Areal durch Straßenmusiker und kleine Kunstmärkte, die zwischen den Gassen aufgebaut werden und Einheimische wie Reisende anziehen.
Mehrere Buslinien halten in der Nähe und die Luas-Straßenbahn auf der roten Linie bietet Verbindungen zu nahegelegenen Haltestellen, von denen man zu Fuß in wenigen Minuten das Viertel erreicht. Die engen Gassen sind am leichtesten bei Tageslicht zu erkunden, wenn sich Läden und Galerien öffnen und weniger Menschenmassen unterwegs sind.
An der Fishamble Street erklang 1742 zum ersten Mal Händels Messias vor Publikum, und jedes Jahr wird die Uraufführung mit einem Konzert gefeiert. Die Straße selbst war einst ein Fischmarkt, was sich noch heute in ihrem Namen ablesen lässt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
