Moschee Dublin, Romanische Moschee in Dublin, Irland
Die Dublin Moschee ist ein Gotteshaus aus Backstein auf der South Circular Road, das die romanische Architektur eines ehemaligen presbyterianischen Kirchengebäudes bewahrt. Das Innenere bietet Platz für etwa 500 Betende und ist mit einfachen, funktionalen Gebetsräumen ausgestattet.
Das Gebaeude war urspruenglich eine presbyterianische Kirche des 13. Jahrhunderts mit englischen architektonischen Stilmerkmalen. Die Islamische Stiftung von Irland kaufte das Gebaeude 1983 und konvertierte es in eine Moschee fuer die wachsende muslimische Gemeinde.
Die Moschee dient der lokalen muslimischen Gemeinde als zentraler Treffpunkt für religiöse Zusammenkünfte und Unterricht. Sie vermittelt zwischen traditionellem Islam und dem Alltag in Dublin und schafft Raum für Begegnungen unterschiedlicher Kulturen.
Das Gebaeude liegt direkt an der South Circular Road und ist zu Fuss leicht zu erreichen, mit einfachem Zugang fuer Besucher und Betende. Tagesgebete finden regelmaessig statt, sodass Besucher die Gebetszeiten vorher erfragen sollten.
Das Gebaude behielt seine englische Romanik-Architektur, einschliesslich Bogenelemente und Steinmetzarbeit, obwohl es nun ein islamisches Gotteshaus ist. Diese Mischung aus christlicher Architektur und islamischer Nutzung macht es zu einem seltenen Beispiel religioser Raumtransformation in Europa.
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