Tallaght, Urbane Siedlung in South Dublin, Irland
Tallaght ist eine Siedlung im County South Dublin, westlich des Stadtzentrums von Dublin gelegen. Das Gebiet erstreckt sich über sanft ansteigende Hügel mit breiten Straßen, mehrgeschossigen Wohnblöcken und ausgedehnten Einkaufsbereichen.
Im Jahr 769 gründete der Mönch Maelruain an dieser Stelle ein Kloster, das sich in den folgenden Jahrhunderten zu einem wichtigen religiösen Zentrum entwickelte. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das ehemals ländliche Dorf in ein stark bewohntes Gebiet.
Der Name des Ortes geht auf das irische Wort támh-leacht zurück, das sich auf Grabstätten aus frühmittelalterlicher Zeit bezieht. Beim Gang durch die Straßen fallen heute mehrere Kirchen und Gemeindezentren auf, die als Treffpunkte im Alltag dienen.
Mehrere Buslinien verkehren regelmäßig zwischen diesem Gebiet und dem Dubliner Stadtzentrum und ermöglichen den Zugang zu verschiedenen Teilen der Hauptstadt. Einkaufszentren, Parks und öffentliche Einrichtungen liegen in Gehweite voneinander entfernt und sind leicht zu erreichen.
In frühen irischen Texten wird dieser Ort als Grabstätte erwähnt, worauf auch der Name támh-leacht hinweist. Heute erinnert kaum noch etwas an diese ursprüngliche Bedeutung, da sich das Gelände über viele Jahrhunderte hinweg grundlegend verändert hat.
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