Cooley-Halbinsel, Gebirgshalbinsel in der Grafschaft Louth, Irland
Die Cooley-Halbinsel liegt zwischen dem Carlingford Lough im Norden und der Dundalk Bay im Süden, im County Louth an der irischen Ostküste. Das Gelände wechselt von felsigen Küstenabschnitten über offene Heidelandschaft bis hin zu hügeligem Binnenland mit dem Berg Slieve Foy als höchstem Punkt.
Menschen siedelten schon in der Vorgeschichte auf der Halbinsel, wie das Proleek-Dolmen zeigt, ein megalithisches Grabmal aus Jahrtausenden vor unserer Zeitrechnung. Im Mittelalter wurde das Gebiet durch normannische Einflüsse geprägt, die noch heute in der Architektur von Carlingford sichtbar sind.
Die Halbinsel ist untrennbar mit dem irischen Epos Táin Bó Cúailnge verbunden, in dem der Braune Stier von Cooley im Mittelpunkt eines legendären Viehdiebs-Krieges steht. Wer durch die Gegend wandert, stößt auf Ortsnamen und Stätten, die direkt aus dieser alten Erzählung stammen.
Die Halbinsel ist am bequemsten mit dem Auto erreichbar; die Küstenstraße entlang des Carlingford Lough bietet gute Orientierungspunkte. Wer zu Fuß erkunden möchte, findet in und um Carlingford mehrere gut markierte Wanderwege unterschiedlicher Länge.
Obwohl die Halbinsel ganz in Irland liegt, blickt man von ihrer Nordküste direkt auf das nordirische Ufer des Carlingford Lough, sodass man zwei Länder gleichzeitig sehen kann. Diese Grenzlage mitten im Wasser macht die Aussicht hier zu einer ungewöhnlichen Erfahrung.
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