Dunboy Castle, Mittelalterliche Festung in West Cork, Irland
Dunboy Castle ist eine mittelalterliche Festung auf einer Landzunge bei Castletownbere an der Westküste. Die Steinmauern erstrecken sich über das Gelände und überblicken den Hafen sowie den Atlantik.
Der Clan O'Sullivan Bere ließ Dunboy Castle im 15. Jahrhundert errichten, um den Hafen von Berehaven zu schützen, die Seefischerei zu kontrollieren und irische wie kontinentale Schiffe zu besteuern, die dort Schutz suchten. Im Sommer 1602, während des Neunjährigen Krieges, zerschoss die 5000 Mann starke Armee von Sir George Carew die Mauern; die 143 Mann starke Garnison wurde im Nahkampf besiegt, die 58 Überlebenden auf dem nahen Marktplatz hingerichtet.
Der irische Name der Burg, Caisleán Dhún Baoi, ist lokal noch gebräuchlich und steht auf Hinweisschildern. Die 58 Überlebenden der Belagerung von 1602 wurden auf dem Marktplatz von Castletownbere hingerichtet; der Ort ist im Gedächtnis der Stadt geblieben. Heute sind nur Mauerreste und eine grasbewachsene Terrasse zu sehen, ohne Inschriften am Mauerwerk.
Die Ruinen sind über ein großes Anwesen erreichbar, wobei Besucher je nach Jahreszeit unterschiedliche Wege finden. Bequemes Schuhwerk ist wegen des unebenen Geländes und der teilweise instabilen Steinstrukturen ratsam.
Die 143 Mann starke Garnison ergab sich nach einer zweiwöchigen Belagerung, und die 58 Überlebenden wurden auf dem Marktplatz von Castletownbere hingerichtet. Die Ruinen der Burg und das im 17. Jahrhundert an ihrer Stelle errichtete Bastionsfort untersuchte der Arachnologe Edward M. Fahy in den späten 1960er-Jahren.
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