Allihies Copper Mine Museum, Bergbaumuseum in Allihies, Irland
Das Allihies Copper Mine Museum befindet sich in einer restaurierten methodistischen Kirche und zeigt Bergbaugeräte sowie Gesteine aus der lokalen Kupferindustrie. Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung des Bergbaus in diesem Gebiet mit erhaltenen Objekten und erklärenden Tafeln.
Der Kupferabbau begann im Gebiet 1812 und beschäftigte schnell hunderte von Arbeitern bis zum Höhepunkt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Aktivität sank allmählich ab und die Bergbauanlage schloss schließlich 1962.
Das Museum zeigt die Geschichte der Bergarbeiterfamilien, die aus Cornwall kamen und hier lebten. Besucher können nachvollziehen, wie diese Menschen ihre Gemeinde aufbauten und später nach Amerika auswanderten.
Das Gebäude ist leicht erreichbar und bietet Angebote für Familienbesuche sowie Recherchehilfe für Besucher, die nach Vorfahren suchen. Es ist sinnvoll, vor Ort Zeit für die Erkundung einzuplanen und sich an das Personal zu wenden, das über die Exponate und die örtliche Geschichte informieren kann.
In der umliegenden Landschaft stehen noch sechs alte Steinhäuser, die als Maschinenräume dienten und das Wasser aus den tiefen Schächten hinaufpumpten. Diese Bauwerke sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben und bilden zusammen mit dem Museum ein lebendiges Erinnerungsbild des Bergbaus.
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