Killeen Cormac, Frühchristliche archäologische Stätte in der Grafschaft Kildare, Irland.
Killeen Cormac ist eine frühchristliche archäologische Stätte auf einem erhöhten Hügel mit drei Terrassen, die von großen Steinen begrenzt werden. Die Stätte zeigt sieben Ogham-Steine, mehrere antike Säulen und Kreuzplatten, die das frühe religiöse Leben dokumentieren.
Das Gebiet war ursprünglich ein vorchristlicher Friedhof, bevor es sich in einen religiösen Ort unter dem Einfluss des heiligen Palladius umwandelte. Dieser verband den Platz mit frühen Lehren und hinterließ dort religiöse Gegenstände, die das Heiligtum etablierten.
Der Name stammt von Cell Fine Cormaic und verbindet den Ort mit den Heiligen Petrus und Paulus. Lokale Überlieferungen berichten von sieben Bischöfen und sieben Jungfrauen, die dort begraben liegen.
Die Stätte liegt in der Nähe des Flusses Greese an der Grenze zwischen Kildare und Wicklow. Der Ort ist noch aktiv und wird für religiöse Zeremonien genutzt, daher ist Respekt vor laufenden Aktivitäten angebracht.
Ein bemerkenswerter Pillarstein zeigt eine Markierung, die einer Hundepfote ähnelt und lokalen Aufzeichnungen zufolge mit der Begräbnisprozession eines frühen Munster-Königs verbunden ist. Diese ungewöhnliche Markierung macht den Stein zu einem besonderen Merkmal des Ortes.
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