Dun Aillinne Hillfort, Eisenzeitliche Wallburg im County Kildare, Irland
Dún Ailinne ist eine eisenzeitliche Befestigungsanlage auf dem Knockaulin-Hügel mit mehreren konzentrisch angeordneten Erdwällen und Gräben, die noch heute deutlich in der Landschaft sichtbar sind. Das Gelände erstreckt sich über eine große Fläche und war durch aufwendige Erdarbeiten strukturiert, die später durch Holzpalisaden verstärkt wurden.
Die Stätte wurde ab etwa 400 v. Chr. mit hölzernen Strukturen errichtet und durchlief mehrere bauliche Umgestaltungen über etwa 800 Jahre hinweg. Archäologische Funde zeigen, dass sie während der eisenzeitlichen Periode als Zentrum politischer Macht diente.
Der Ort war ein Zeremonialzentrum für die Könige von Leinster und spielte eine wichtige Rolle in den Ritualen und Zusammenkünften der frühen irischen Gesellschaft. Besucher können heute noch die Spuren dieser königlichen Versammlungen in der Landschaftsform erkennen, die das Gelände prägt.
Das Gelände liegt auf privatem Farmland und erfordert die Genehmigung des Landbesitzers vor dem Besuch, da Viehbestand weidet. Die beste Zeit zum Erkunden ist früher am Tag, wenn der Hügel weniger überlaufen ist und das Licht optimal für die Details der Erdwälle ist.
Auf der Nordseite der Anlage befindet sich der Sankt-Johannis-Brunnen, eine natürliche Wasserquelle, die nach lokaler Überlieferung heilende Kräfte besitzt. Diese kleine Quelle war wahrscheinlich ein wichtiger Grund für die Standortwahl und blieb über alle Veränderungen der Anlage hinweg bedeutsam.
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