Mooghaun, Bronzezeitliche Höhenburg in der Grafschaft Clare, Irland
Mooghaun ist eine bronzezeitliche Befestigungsanlage auf einem Hügel im County Clare, Irland, bestehend aus drei konzentrischen Steinwällen aus Kalkstein. Die Wälle umschließen voneinander getrennte Bereiche und bilden zusammen eine der größten Befestigungsanlagen ihrer Art auf den Britischen Inseln.
Die Anlage wurde um 950 v. Chr. gegen Ende der Bronzezeit errichtet und diente als Machtzentrum einer regionalen Anführerschaft. Im Laufe der Zeit verfiel die Stätte, doch die Steinwälle blieben größtenteils erhalten.
Mooghaun liegt auf einem Hügel inmitten von Wald, was dem Gelände eine besondere Stimmung verleiht. Die drei Steinwälle, die man beim Durchwandern überquert, zeigen, wie der Raum früher in abgegrenzte Zonen aufgeteilt war.
Die Stätte ist über einen Wanderweg durch den Wald erreichbar, und der Eintritt ist kostenlos. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da das Gelände uneben sein kann, besonders nach Regen.
In der Nähe der Stätte wurde im 19. Jahrhundert einer der größten prähistorischen Goldschätze Westeuropas entdeckt. Die Fundstücke, bekannt als der Goldschatz von Mooghaun, sind heute im Nationalmuseum von Irland in Dublin zu sehen.
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