Brian Boru's Fort, Ringfort am Shannon-Fluss nahe Killaloe, Irland
Das Fort von Brian Boru ist eine ringförmige Erdwallanlage in der Nähe von Killaloe mit Wällen, die sich zwischen 4 und 8 Metern über dem Boden erheben. Der Durchmesser beträgt etwa 70 Meter und die Struktur dominiert die flache Landschaft rund um den Fluss Shannon.
Diese Festung wurde zwischen 500 und 1000 nach Christus errichtet und diente als strategischer Kontrollpunkt für den Verkehr entlang des Shannon. Sie wurde 1116 zerstört, was das Ende ihrer Nutzung als Verteidigungsanlage markierte.
Archäologische Ausgrabungen von 1961 offenbarten mehrere Besiedlungsperioden, mit über 800 Steinwerkzeugen in der unmittelbaren Umgebung.
Das Fort liegt etwa 1,5 Kilometer nördlich des Dorfes Killaloe und bietet Aussichten auf den Lough Derg und die Furt des Shannon. Der Zugang ist leicht zu Fuß erreichbar, wobei die Wälle eine gute Aussicht auf die umgebende Landschaft ermöglichen.
Ausgrabungen in den 1960er Jahren enthüllten unter der sichtbaren Struktur eine ältere Befestigung, die zeigt, dass das Land bereits früher genutzt wurde. Archäologen fanden auch skandinavische Münzen aus dem 11. Jahrhundert, was auf Handel oder Kontakt mit Wikingern hindeutet.
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