14 Henrietta Street, Sozialgeschichtliches Museum in Nord-Dublin, Irland
14 Henrietta Street ist ein Stadthaus aus dem frühen 18. Jahrhundert im Norden Dublins, das heute als Museum für Sozialgeschichte genutzt wird. Die erhaltenen Räume zeigen auf mehreren Etagen, wie das Gebäude im Laufe der Zeit von einer gehobenen Residenz zu einem dicht belegten Mietshaus wurde.
Das Haus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als gehobene Stadtresidenz erbaut und war Teil einer der angesehensten Straßen Dublins ihrer Zeit. Im Laufe des 19. Jahrhunderts verließen wohlhabende Familien den Stadtteil, und das Gebäude wurde in kleine Mietwohnungen für Arbeiterfamilien aufgeteilt.
14 Henrietta Street zeigt durch echte Gegenstände, Fotos und persönliche Geschichten, wie Menschen aus verschiedenen Schichten in diesem Haus gelebt haben. Wer durch die Räume geht, bekommt ein konkretes Bild davon, wie eng und schwierig das Alltagsleben in einem Mietshaus war.
Besuche sind nur im Rahmen einer Führung möglich, die im Voraus gebucht werden sollte, da die Plätze begrenzt sind. Wer spontan vorbeikommen möchte, riskiert, keinen Platz mehr zu bekommen, also lohnt es sich, frühzeitig zu planen.
Das Gebäude ist eines der wenigen in Dublin, bei denen sowohl die ursprünglichen georgianischen Decken als auch die späteren Trennwände aus der Zeit als Mietshaus noch erhalten sind. Man kann also in einem einzigen Raum zwei völlig verschiedene Epochen der Stadtgeschichte sehen.
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