Masada, Antike Festung und archäologische Stätte am Toten Meer, Israel.
Die Festung liegt auf einem Felsplateau, das sich 450 Meter über dem Toten Meer erhebt, umgeben von steilen Klippen an den östlichen und westlichen Seiten. Oben erstrecken sich die Überreste von Palästen, Lagerräumen und Mauern über das flache Gelände, wobei einige Strukturen noch teilweise erhalten sind und die Anordnung der Anlage zeigen.
König Herodes baute die Anlage zwischen 37 und 31 v. Chr. als persönlichen Rückzugsort und befestigte Position. Jahrhunderte später nutzten jüdische Rebellen den Ort als letzte Zuflucht während eines Aufstands gegen Rom.
Eine kleine jüdische Gemeinde ist auf dem Plateau zugänglich und gehört zu den frühesten erhaltenen Überresten eines Bethauses in dieser Region. Besucher können das Innere betreten und die einfachen Steinstrukturen erkennen, die zeigen, wie Menschen vor Jahrtausenden ihre Gebete abgehalten haben.
Zwei Wege führen zum Gipfel: der Schlangenpfad von Osten und die römische Rampe von Westen, beide erfordern erheblichen Aufwand beim Wandern. Wanderer sollten früh morgens starten, um die Hitze zu meiden, da der Aufstieg bei Sonnenlicht anstrengend wird.
Zwölf in den Fels gehauene Zisternen bildeten das Wassersystem und konnten 40.000 Kubikmeter Regenwasser speichern, um lange Belagerungen zu überstehen. Kanäle fingen Wasser von den umliegenden Bergen auf und leiteten es in diese unterirdischen Kammern, die tief in den Fels geschnitten waren.
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