Masadabahn, Seilbahn am Masada-Berg, Israel
Die Seilbahn von Masada transportiert Fahrgäste vom Tal auf über 330 Meter Höhenunterschied hinauf zum Gipfel eines isolierten Plateaus in der Wüste. Das System nutzt zwei Kabinen, die gleichzeitig fahren und die Strecke in wenigen Minuten bewältigen.
Die ursprüngliche Seilbahn wurde 1971 mit Schweizer Technologie errichtet, doch 1998 wurde sie durch ein modernes System ersetzt, das ohne Tragpylonen auskommt. Diese technische Neuerung ermöglichte einen sauberen Zugang zur antiken Stätte ohne zusätzliche Strukturen auf dem Berg.
Die Seilbahn ermöglicht den Zugang zu einer antiken jüdischen Festung, wo Besucher heute noch alte Mauern, Wohnräume und Befestigungsanlagen erkunden können. Der Ort hat für viele Menschen eine tiefe spirituelle und geschichtliche Bedeutung bewahrt.
Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, und Kabinen fahren regelmäßig ab, so dass man nicht lange warten muss. Der Zugang ist relativ einfach, da die Bahn den steilen Aufstieg zu Fuß erspart und direkt zum Gipfel führt.
Dieses System operiert an einem der tiefsten Orte der Erde und verbindet zwei Stationen auf extrem unterschiedlichen Höhenlagen, was es in seiner Art einzigartig macht. Die Konstruktion ohne Stützpfeiler war bei ihrer Einführung eine beachtliche technische Errungenschaft.
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