Zohar Fort, Byzantinische Festung nahe dem Toten Meer, Israel
Zohar Fort ist eine Festungsanlage aus Stein in der südlichen Wüste Israels, bestehend aus einer quadratischen Hauptstruktur mit Wehrtürmen an den vier Ecken. Die Mauern wurden aus dichtem Feuerstein und Kalkstein erbaut und sind teilweise noch heute sichtbar.
Die Festung entstand Ende des 5. Jahrhunderts als Teil eines Verteidigungssystems, das Handelswege schützte und bis Anfang des 7. Jahrhunderts aktiv genutzt wurde. Nach dieser Zeit wurde der Ort aufgegeben und verfiel in Ruinen.
Der Ort trägt den Namen Zohar, was "Glanz" bedeutet, und die Ruinen zeigen, wie Menschen hier in schwieriger Umgebung gelebt haben. Man kann sehen, wie die Bewohner ihre Häuser gebaut und ihre täglichen Aufgaben verrichtet haben.
Der Zugang zur Ruine ist zu Fuß möglich, wobei man auf unebenem Gelände und Steinen achten sollte, besonders bei heißem Wetter. Es gibt wenig Schatten am Ort, daher sollte man Wasser und Sonnenschutz mitbringen.
Bei Ausgrabungen fand man eine durchbohrte Münze aus der Zeit des Kaisers Diokletian, die als persönliches Schmuckstück getragen wurde. Dieser Fund zeigt, dass die Bewohner ihre eigenen Habseligkeiten mit sich trugen und anpassten.
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