Tel Arad, Archäologische Stätte in der Negev-Wüste, Israel
Tel Arad ist eine archäologische Fundstätte im Negev, südlich der heutigen Stadt Arad, mit Überresten mehrerer Siedlungsphasen. Die erhaltenen Mauern zeigen geplante Straßenverläufe, öffentliche Gebäude und Wohnbereiche aus verschiedenen Epochen.
Die ersten Siedler bauten hier während der Frühbronzezeit eine ummauerte Stadt, die später aufgegeben wurde. In der Eisenzeit entstand an gleicher Stelle eine Festung, die bis in byzantinische Zeit genutzt wurde.
Der Name leitet sich vom hebräischen Tel ab, einem Hügel, der über Jahrhunderte aus übereinanderliegenden Siedlungsschichten entstand. Besucher sehen heute Fundamente aus Stein, in denen Familien wohnten, Vorräte lagerten und täglich ihre Arbeit verrichteten.
Markierte Wege führen durch die Ruinen und erleichtern die Orientierung zwischen den verschiedenen Bereichen der Anlage. Informationstafeln entlang der Route erklären Funktion und Bedeutung der freigelegten Bauten.
Ausgräber fanden in der Festung verborgene Schätze aus Silber, darunter reines Metall und zerbrochenen Schmuck aus dem 8. oder 9. Jahrhundert v. Chr. Diese Funde lagen in Verstecken und wurden vermutlich während einer Belagerung dort deponiert.
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