Susya, Archäologische Stätte im Gouvernement Hebron, Palästina
Susya ist eine archäologische Stätte in der Hebron-Region mit Ruinen einer Siedlung aus der Antike. Die Überreste zeigen Wohnhäuser, Zisternen und Terrassen, die direkt in die Kalksteinhügel gebaut wurden und sich über mehrere historische Schichten erstrecken.
Der Ort entstand als Dorf während der frühen römischen Zeit und wurde bis in die Neuzeit bewohnt. Ein Gebäude wurde im vierten Jahrhundert zu einer Synagoge umgebaut und diente später als Bethaus einer anderen Religion.
Das Dorf bewahrt heute noch den Namen seiner antiken Vergangenheit und zeigt an seinen Häusermauern Spuren verschiedener Epochen. Besucher können erkennen, wie unterschiedliche Kulturen den Ort geprägt haben und ihre Baustile nebeneinander bestehen.
Der Zugang erfordert Planung im Voraus, da die Stätte in einem empfindlichen Gebiet liegt und von lokalen Stellen koordiniert werden muss. Es ist ratsam, tagsüber zu besuchen und robustes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände uneben und felsig ist.
Das Wassersystem umfasst zahlreiche in den Stein gehauene Zisternen und Kanäle, die zeigen, wie alte Bewohner Regenwasser in dieser trockenen Gegend sammelten. Dieses Netzwerk war so effektiv, dass es den Menschen half, das ganze Jahr über zu überleben.
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