Tel Malhata, Archäologische Stätte im Südlichen Bezirk, Israel.
Tel Malhata ist eine archäologische Stätte in der südlichen Negev-Region mit Spuren von Steinbauten, Keramikscherben und antiken Werkzeugen, die auf verschiedenen Höhenstufen verteilt liegen. Die Überreste zeigen ein dichtes Muster menschlicher Besiedlung mit mehreren Grabungsbereichen, die ein klares Bild des antiken Lebens vermitteln.
Die Stätte war von etwa 3000 bis 1200 v. Chr. ein wichtiger Siedlungsplatz in der Bronzezeit und diente als Knotenpunkt für Handelswege durch die Negev-Region. Die Besiedlung endete in der Späten Bronzezeit und prägt das Verständnis der antiken Wirtschaftswege Südisraels.
Der Ort war ein Knotenpunkt für den Austausch zwischen verschiedenen Völkerschaften, was sich in den gefundenen Keramikstilen und Werkzeugen widerspiegelt. Die Gegenstände des täglichen Lebens zeigen, wie unterschiedliche Gruppen hier zusammenlebten und voneinander lernten.
Der Ort ist von der Straße 31 aus über gekennzeichnete Wege zugänglich und kann am besten am Morgen besucht werden, wenn die Sicht am klarsten ist. Die Wege sind relativ flach, aber die Gegend bietet wenig Schatten, daher ist Sonnenschutz wichtig.
Der Ort zeigt Überreste eines ausgeklügelten Bewässerungssystems, das es den Bewohnern ermöglichte, in der trockenen Region Anbau zu betreiben. Diese hydraulischen Strukturen zeugen von einem hohen technischen Verständnis und Anpassung an das karge Klima.
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