Tel Be'er Scheva, Archäologische Stätte und Nationalpark in Ost-Beerscheba, Israel
Tel Be'er Sheva ist eine ausgegrabene antike Siedlung östlich von Beerscheba mit Befestigungsmauern, Wohnhäusern und Lagerkammern aus verschiedenen Zeitperioden. Die Überreste zeigen die Anordnung einer kleinen Stadt mit Strukturen, die über tausend Jahre hinweg genutzt und verändert wurden.
Die Siedlung entstand in der frühen Eisenzeit und wurde später von verschiedenen Kulturen bewohnt, einschließlich der Nabatäer und Römer. Sie spielte eine Rolle in den Handelsnetzen, die den Nahen Osten verbanden, bis sie schließlich verlassen wurde.
Der Ort war über Jahrtausende hinweg ein wichtiger Treffpunkt für Menschen, die in dieser trockenen Gegend lebten und handelten. Die Ruinen zeigen, wie Bewohner sich an die schwierigen Bedingungen anpassten und ihre Gemeinschaft organisierten.
Der Nationalpark hat markierte Wege und mehrsprachige Informationsschilder, die das Erkunden der Ruinen erleichtern. Besucher sollten genug Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da der Ort in der offenen Wüste liegt und wenig Schatten bietet.
Der Ort beherbergt eines der ältesten Brunnensysteme der Region, mit tiefen Schächten und unterirdischen Kammern, die direkt in das Kalksteingestein gegraben wurden. Dieses Wassersystem ermöglichte es Menschen, in dieser trockenen Gegend zu überleben und Handel zu treiben.
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