Beit Eshel, Kulturerbestätte-Ruinen in Beerscheba, Israel
Beit Eshel ist eine archäologische Stätte zwei Kilometer südöstlich von Beerscheba, die die Überreste einer jüdischen Siedlung in der Negev-Wüste zeigt. Die Ruinen liegen in der Nähe des Beerscheba-Flusses und tragen die Spuren verschiedener historischer Perioden.
Die Siedlung wurde 1943 als eines von drei Auspostens gegründet und diente als landwirtschaftliche Forschungsstation. Ägyptische Truppen griffen den Ort im Mai 1948 an und zerstörten damit eine wichtige Periode seiner Nutzung.
Der Name Beit Eshel bedeutet Haus der Tamariske und bezieht sich auf die biblische Geschichte Abrahams, der Tamariskenbäume in der Region Beerscheba pflanzte. Besucher können diese Verbindung zur religiösen Tradition an dem Ort noch heute nachempfinden.
Der Zugang erfolgt über einen markierten Weg in der Nähe des Beerscheba-Flusses, der mit Informationstafeln versehen ist. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen und sich auf offenes, ebenes Gelände vorbereiten.
Ausgrabungen im Jahr 2003 brachten Feuersteinklingen aus dem fünften Jahrtausend v.Chr. zum Vorschein, die auf eine alte Chalkolithische Werkstätte hindeuten. Diese antiken Funde zeigen, dass der Ort lange vor der modernen Besiedlung als Produktionsstätte genutzt wurde.
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