Mamshit, Archäologische Stätte im Negev, Israel
Mamshit ist eine antike Siedlung in der Negev-Wüste mit erhaltenen Straßen, Höfen und Wohngebäuden, die nach nabataischer Bauweise für die harte Wüstenumgebung errichtet wurden. Die Stätte erstreckt sich über mehrere Hektar und enthält Häuser, Märkte, Kirchen und ein ausgefeiltes Wassersystem.
Die Siedlung wurde im ersten Jahrhundert vor Christus als Handelsposten zwischen Petra und Gaza gegründet und entwickelte sich zu einer wichtigen Station an der Weihrauchroute. Sie florierte über mehrere Jahrhunderte, bevor sie schließlich aufgegeben wurde.
Die Kirchen hier zeigen eine Mischung aus nabataischen, römischen und byzantinischen Einflüssen, die man in den erhaltenen Mosaiken und geometrischen Mustern sehen kann. Diese verschiedenen Stile verschmelzen in den Bauten und erzählen von der Vielfalt der Menschen, die diesen Ort bewohnten.
Der Ort ist für Besucher zugänglich und bietet Wege durch gut erhaltene antike Strukturen in einer offenen Wüstenlandschaft. Es ist ratsam, Wasser und Sonnenschutz mitzunehmen, da die Gegend trocken und exponiert ist.
Archäologen entdeckten hier das größte Silbermünzenschatz Israels mit etwa 10500 Münzen. Dieser Schatz wiegt etwa 72 Kilogramm und offenbart die wirtschaftliche Bedeutung dieses Handelsknotenpunkts.
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