Lot-Heiligtum, Byzantinisches Kloster und archäologische Stätte am Toten Meer, Jordanien
Das Heiligtum des Agios Lot ist ein byzantinisches Kloster mit einer Basilika an der Hohleneingangung, das auf einem Hugel uber der Stadt Safi thront. Der Komplex zeigt Mosaikboden, Marmorflachen und Sandsteinkapitale mit Malteserkreuzen, die noch rote Farbreste tragen.
Der Klosterkomplex entstand zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert unter byzantinischer Herrschaft als heiliger Ort der Verehrung. Archaologische Ausgrabungen legen offen, dass die Hohlenseite bereits in fruhen Epochen genutzt wurde.
Die Höhle hat religiöse Bedeutung als Zufluchtsort des biblischen Lot und seiner Töchter nach ihrer Flucht aus Sodom und Gomorra. Besucher können heute noch den inneren Raum betreten und die alte Verehrungsstätte erleben, die seit Jahrhunderten Pilger anzieht.
Das Gelande liegt 255 Meter unter dem Meeresspiegel in unmittelbarer Nahe des Toten Meeres mit anspruchsvollen Wanderwegen. Besuchern wird empfohlen, ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitzunehmen, um die Extreme dieser Tiefenregion zu bewaltigen.
Der Klosterkomplex enthielt ursprunglich ein Pilgerherberge, eine Gemeinschaftskuche und sogar eine unterirdische Wasserspeicheranlage zur Bewaltigung der Wasserknapheit. Diese praktischen Einrichtungen zeigen, wie das Kloster die extremen Bedingungen dieser Region meistern musste.
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