Jordanien, Konstitutionelle Monarchie in Westasien
Jordanien ist eine konstitutionelle Monarchie in Westasien, die sich vom fruchtbaren Jordantal im Westen über Hochlandplateaus bis zu weiten Wüstenebenen im Osten erstreckt. Im Norden zeigt sich mediterrane Vegetation, während die südlichen Gebiete von rotem Sandstein und Granitformationen geprägt sind.
Nach der Großen Arabischen Revolte von 1916 und der britischen Mandatszeit erlangte das Land 1946 unter König Abdullah I. die Unabhängigkeit. König Hussein regierte von 1952 bis 1999 und unterzeichnete 1994 einen Friedensvertrag mit Israel, während König Abdullah II. seit 1999 die Führung innehat.
Die Beduinentradition der Gastfreundschaft prägt das soziale Miteinander im ganzen Land, wobei Kaffeezeremonien und gemeinsame Mahlzeiten zum Alltag gehören. Bei Hochzeiten und Festen tanzen die Menschen den dabke, während arabische Kalligrafie und Webkunst von örtlichen Handwerkern weitergegeben werden.
Die günstigste Reisezeit liegt im Frühling von März bis Mai und im Herbst von September bis November, wenn die Temperaturen mild sind. Der Flughafen Queen Alia International liegt 30 Kilometer südlich von Amman, während mehrere Grenzübergänge Verbindungen nach Israel, das Westjordanland und Saudi-Arabien bieten.
Wadi Rum bietet eine der dunkelsten Himmelregionen weltweit, wo über 7.000 Sterne mit bloßem Auge sichtbar bleiben. Die Landschaft diente wegen ihres marsähnlichen Geländes als Drehort für mehrere Science-Fiction-Filme, während nabatäische Inschriften aus dem vierten Jahrhundert vor Christus viele Felswände im geschützten Gebiet schmücken.
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