Zitadelle von Amman, Archäologische Stätte und Hügel im Zentrum von Amman, Jordanien
Die Zitadelle von Amman ist eine archäologische Ausgrabungsstätte auf einem Hügel im Zentrum der Stadt, etwa 850 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und von einer alten Mauer umgeben. Auf dem Gelände stehen Überreste römischer Tempel und islamischer Paläste nebeneinander, zusammen mit einem Museum für Besucher.
Die Stätte wurde in der Bronzezeit um 1800 v. Chr. gegründet und durchlebte später Besiedlungen durch Ammoniter, Römer, Byzantiner und Umayaden bis ins 13. Jahrhundert. Jede Kultur baute auf den Überresten der vorherigen auf und prägte das Erscheinungsbild des Ortes.
Die Hercules-Tempel und der Umayyadenpalast zeigen, wie römische Säulen neben islamischen Bögen stehen und verschiedene Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben. Man sieht überall diese Vermischung: Steinquader aus der Antike neben späteren Mauern, die zeigen, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg am selben Ort lebten.
Der Ort ist täglich für Besucher zugänglich, und es werden vor Ort Führungen angeboten, die helfen, die verschiedenen Perioden und Strukturen zu verstehen. Das Gelände ist auf einem Hügel gelegen, daher sollte man bequemes Schuhwerk tragen und sich auf ein wenig Wandern einstellen.
Unter den Ruinen liegt die Amman-Zitadel-Inschrift, ein seltener Fund aus der Eisenzeit in der Ammoniter-Sprache. Dieser Text ist einer der ältesten bekannten schriftlichen Belege dieser alten Sprache und zeigt, wie wichtig dieser Ort für die frühen Bewohner war.
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