Herkulestempel, Römischer Tempel in der Zitadelle von Amman, Jordanien.
Der Tempel des Hercules ist eine römische Ruine in der Zitadelle von Amman mit sechs Kalksteinsäulen, die etwa 10 Meter in die Höhe ragen. Die Grundfläche des Bauwerks misst etwa 30 mal 24 Meter und bildet einen charakteristischen Teil des antiken Komplexes auf dem Hügel.
Die Errichtung fand zwischen 161 und 166 n.Chr. unter der Verwaltung von Geminius Marcianus statt und bezeugte die römische Herrschaft in der Provinz Arabien. Dieser Tempel war einer von vielen religiösen Bauten, die Rom in seinen östlichen Gebieten errichtete.
Der Tempel zeigt römische Bauweisen mit klassischen Elementen wie Säulenreihen und Heiligtum, die Besuchern heute noch die Konstruktionsmethoden jener Zeit verdeutlichen. Die erhaltenen Teile ermöglichen einen Blick auf die künstlerischen Vorstellungen und religiösen Prioritäten der römischen Bevölkerung.
Das Gelände ist täglich zugänglich und von oben hat man einen Blick auf die gesamte Stadt sowie die umliegenden Hügel. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da der Ort auf einem Hügel liegt und die Wege uneben sind.
Drei riesige Steinflinger und ein Ellbogen gehören zu einer ehemals über 12 Meter hohen Herkulesstatue, die einst den Tempel dominierte. Diese monumentalen Überreste zeigen die Ausmaße der religiösen Verehrung, die dieser Ort einmal genoss.
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