Amman, Hauptstadt im Nordwesten Jordaniens
Amman liegt auf etwa 20 Hügeln in etwa 800 Metern Höhe im Nordwesten Jordaniens, wo sich antike Ruinen und neue Viertel über die gesamte Stadtfläche verteilen. Die einzelnen Hügel tragen jeweils eigene Wohnbezirke, Geschäftsstraßen und öffentliche Plätze, die durch gewundene Straßen miteinander verbunden sind.
Die Römer bauten Philadelphia, das heutige Amman, im 1. Jahrhundert nach Christus zu einem wichtigen Handelsplatz mit Theater, Foren und gepflasterten Straßen aus. Später ließen sich arabische Stämme hier nieder, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Stadt zur heutigen Hauptstadt heran.
Auf den alten Märkten feilschen Händler um Gewürze und handgewebte Teppiche, während moderne Galerien Arbeiten zeitgenössischer Künstler aus der Region zeigen. Abends versammeln sich Familien in den Cafés der Innenstadt, wo sie Tee trinken und stundenlang bei Gesprächen zusammensitzen.
Die Stadt ist in 22 Verwaltungsbezirke unterteilt, jeder mit eigenen kommunalen Einrichtungen, und liegt an Verbindungsstraßen zu den Nachbarländern im Norden und Osten. Wer die verschiedenen Hügel erkunden möchte, sollte bequeme Schuhe tragen, da viele Straßen steil sind und Wege oft zu Fuß zurückgelegt werden müssen.
Die Zitadelle steht auf dem höchsten Hügel und vereint Bauten aus römischer, byzantinischer und umayyadischer Zeit auf einer einzigen Anlage. Besucher finden dort Überreste eines Herkules-Tempels neben den Ruinen eines Palastes aus dem 8. Jahrhundert, was die wechselnden Herrschaften über mehr als tausend Jahre sichtbar macht.
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