Lateinisches Patriarchat von Jerusalem, Katholisches Patriarchat im Christlichen Viertel, Jerusalem, Israel
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem ist eine katholische Einrichtung im christlichen Viertel der Altstadt. Ihr Zuständigkeitsbereich reicht von Israel und den palästinensischen Gebieten bis nach Jordanien und Zypern.
Die erste Version des Patriarchats entstand 1099 nach der Eroberung der Stadt durch die Kreuzfahrer. Papst Pius IX stellte den Sitz im Jahr 1847 wieder her und machte ihn zu einer dauerhaften Residenz.
Der Patriarch repräsentiert die katholische Kirche im Heiligen Land und trägt den historischen Titel Jerusalem. Diese Stellung verbindet religiöse Führung mit der Betreuung arabischer Christen in einer Region geteilter Traditionen.
Besucher finden das Gebäude im christlichen Viertel unweit der Grabeskirche. Der Zugang erfolgt über schmale Gassen zwischen mittelalterlichen Mauern und modernen Geschäften.
Die Grabeskirche dient als Kathedrale des Patriarchats und wird mit anderen christlichen Gemeinschaften geteilt. Täglich zelebrieren dort mehrere Konfessionen ihre Liturgien im selben Raum zu verschiedenen Zeiten.
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