Omar-Moschee, Moschee im Christlichen Viertel, Jerusalem, Israel
Die Moschee steht nur wenige Schritte von der Grabeskirche entfernt und zeigt klassische Elemente islamischer Baukunst mit einem hohen Minarett aus hellem Stein. Die Außenwände tragen eine Fassade aus lokalem Kalkstein, während die inneren Räume schlicht gehalten sind und sich auf Gebet und Stille konzentrieren.
Das Gebäude entstand im Jahr 1193, etwa fünf Jahrhunderte nachdem Kalif Umar sich weigerte, innerhalb der christlichen Kirche zu beten. Sein Entschluss, draußen zu bleiben, sollte verhindern, dass Muslime später die Kirche in Besitz nehmen würden.
Der Name erinnert an Kalif Umar ibn al-Chattab, dessen Gebet an dieser Stelle die spätere Moschee hervorbrachte. Heute versammeln sich hier muslimische Gläubige zum täglichen Gebet, während Besucher aus aller Welt den Ort als Zeugnis jahrhundertelanger religiöser Koexistenz wahrnehmen.
Besucher sollten Schuhe vor dem Eingang ausziehen und darauf achten, dass Schultern und Knie bedeckt sind. Während der Gebetszeiten ist es ratsam, leise zu sprechen und die Andacht der Betenden nicht zu stören.
Der Minarettturm steigt höher als der Glockenturm der benachbarten Grabeskirche, ein bewusstes Zeichen islamischer Architektur. Trotz dieser symbolischen Geste bleibt das Gebäude insgesamt klein und fügt sich in die enge Gasse des Quartiers ein.
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