Davidszitadelle, Alte Zitadelle in Altstadt, Jerusalem
Die Davidszitadelle ist eine Festung mit steinernen Wällen und Verteidigungstürmen am Jaffa-Tor in Jerusalem, wo mehrere Ebenen archäologische Funde aus unterschiedlichen Epochen zeigen. Räume und Galerien verteilen sich über die Anlage, verbunden durch schmale Treppen und Gänge zwischen den alten Mauern.
Die Anlage entstand auf den Resten eines Turms aus der Herrschaft Herodes, während spätere Herrscher wie Kreuzritter, Mamluken und Osmanen neue Elemente hinzufügten. Nach dem Sechstagekrieg 1967 wurde die Stätte in ein Museum umgewandelt, das die wechselnde Kontrolle über Jerusalem dokumentiert.
Der alte Name bezieht sich auf König David, obwohl die Befestigung erst später entstand, und die Stätte dient heute als Ort für historische Aufführungen und Veranstaltungen im Innenhof. Besucher können auf den Turmmauern entlanggehen und die Stadtteile rund um die Altstadt von oben betrachten.
Die Besichtigung umfasst mehrere Stockwerke und verlangt einiges Auf- und Absteigen, daher sollten Besucher Zeit und festes Schuhwerk mitbringen. An sonnigen Tagen gibt es auf den Höfen und Terrassen wenig Schatten, weshalb Wasser und Sonnenschutz sinnvoll sind.
Der höchste Turm bietet einen Rundblick auf die Dächer der vier Viertel der Altstadt und die Hügel rings um Jerusalem. Nachtaufführungen mit Licht und Ton projizieren historische Szenen auf die inneren Wände der Festung.
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