Stadtmauer von Jerusalem, Verteidigungsmauern in Altstadt, Israel.
Die Walls of Jerusalem sind Befestigungsanlagen aus Kalkstein in der Altstadt von Jerusalem, Israel, die sich über 4018 Meter erstrecken und bis zu 12 Meter in die Höhe ragen. Sieben Tore und 34 Wachtürme sind entlang des gesamten Verlaufs verteilt und prägen das Stadtbild bis heute.
Der osmanische Sultan Süleyman I. gab den Bau dieser Befestigungsanlagen zwischen 1535 und 1542 in Auftrag, um die Stadt vor äußeren Bedrohungen zu schützen. Die Arbeiten wurden in nur wenigen Jahren vollendet und prägen seitdem das Aussehen der Altstadt.
Die Mauern tragen Namen wie Damaskustor oder Jaffator, die auf alte Handelsstraßen hinweisen, die einst hier begannen. Jedes Tor hat seine eigene Geschichte und verbindet heute noch verschiedene Viertel der Altstadt, die Pilger und Besucher aus aller Welt durchqueren.
Besucher können Teile der Stadtmauer zwischen dem Jaffa-Tor und dem Damaskustor im Norden sowie zwischen Jaffa-Tor und Zionstor im Süden begehen. Die Wege bieten Ausblicke auf die Altstadt und die umliegenden Viertel, sind jedoch nicht durchgehend barrierefrei.
Die Mauern enthalten Steinblöcke aus verschiedenen Epochen, darunter auch Reste von Bauten, die zur Zeit des Zweiten Tempels vor etwa 2000 Jahren entstanden sind. Manche dieser älteren Steine wurden beim osmanischen Neubau wiederverwendet und sind heute noch sichtbar.
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