Heiliges Grab, Christliche Grabstätte in der Altstadt, Jerusalem
Die Grabkammer ist ein kleiner Raum innerhalb der Grabeskirche mit einer polierten Steinplatte über der Begräbnisstelle. Die Wände sind mit Marmor verkleidet und der Innenraum bietet nur wenigen Besuchern gleichzeitig Platz.
Helena, die Mutter von Konstantin, reiste im Jahr 326 nach Jerusalem und ließ an dieser Stelle eine Basilika errichten. Die ursprüngliche Kirche wurde im elften Jahrhundert zerstört und später in der Form wieder aufgebaut, die heute noch steht.
Der Schrein wird von sechs christlichen Konfessionen gemeinsam verwaltet, wobei jede zu festgelegten Zeiten Gottesdienste abhält. Pilger aus der ganzen Welt kommen hierher, um in der Kammer zu beten und Kerzen anzuzünden.
Besucher müssen sich durch eine niedrige Türöffnung bücken, um die enge Kammer zu betreten, die nur wenige Personen auf einmal aufnehmen kann. Lange Wartezeiten sind während religiöser Feiertage und am Morgen üblich.
Restaurierungsarbeiten im Jahr 2016 legten Schichten von Stein und Mörtel frei, die bis in das vierte Jahrhundert zurückreichen. Forscher entfernten vorsichtig die Marmorverkleidung, um die darunter liegende Kalksteinbank zu untersuchen und später wieder zu versiegeln.
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