Konkathedrale vom Allerheiligsten Namen Jesu, Katholische Kathedrale im Christlichen Viertel, Jerusalem.
Die Ko-Kathedrale des Heiligsten Namens Jesu ist eine katholische Kathedrale in der Altstadt von Jerusalem im christlichen Viertel, die im neugotischen Stil erbaut wurde, mit spitzen Bögen und Gewölbedecken. Das Gebäude ist etwa 28 Meter lang und 24 Meter breit und besitzt ein Kirchenschiff mit Seitenkapellen sowie einen Querarm.
Die Kathedrale wurde 1847 errichtet, nachdem die osmanischen Behörden den Bau einer neuen katholischen Kirche im christlichen Viertel genehmigt hatten. Während der Bauarbeiten stießen Arbeiter auf Reste alter Stadtmauern Jerusalems unter dem Fundament.
Die Kathedrale ist der wichtigste Gottesdienstraum für die lateinisch-katholische Gemeinschaft in Jerusalem. Besucher können während der Messen beobachten, wie sich Einheimische und Pilger aus aller Welt in demselben Kirchenschiff versammeln.
Die Kathedrale liegt im christlichen Viertel der Altstadt, das über das Neue Tor oder das Jaffa-Tor erreichbar ist. Gottesdienstzeiten können den Besucherzugang einschränken, daher lohnt es sich, den Besuch außerhalb der Messzeiten zu planen.
Die großen Rosenfenster an beiden Enden der Kirche zeigen die vier Evangelisten und gehören zu den seltenen Beispielen von Glasmalerei dieser Größe, die im 19. Jahrhundert in Jerusalem angefertigt wurden. Sie sind aus einer Nähe zu betrachten, die in vielen anderen Kirchen nicht möglich ist, da das Gebäude verhältnismäßig klein ist.
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