Al-Chanqah-as-Salahiyya-Moschee, Osmanische Moschee im Christlichen Viertel, Jerusalem, Palästina.
Al-Khanqah al-Salahiyya ist eine Moschee im christlichen Viertel Jerusalems, die einen zentralen Innenhof, Gebetsräume und ein Minarett aus dem 15. Jahrhundert nördlich der Grabeskirche besitzt. Der Komplex war ursprünglich als Konvent für Sufi-Praktiken konzipiert und beherbergt heute neben dem Gebetsbereich auch Schulräume und Unterkünfte.
Das Gebäude begann als Residenz des lateinischen Patriarchen während der Kreuzzugszeit, wurde aber nach Saladins Eroberung Jerusalems 1187 in eine Moschee umgewandelt. Der Umbau zur Khanqah fand später im 15. Jahrhundert statt, als die Struktur ihren endgültigen Zweck als Sufi-Zentrum erhielt.
Die Moschee dient der Gemeinde als Ort für islamische Unterweisungen und Sufi-Praktiken, wo Besucher die Hingabe der Gläubigen im Gebet erleben können. Man spürt hier die Kontinuität religiöser Traditionen, die sich über Generationen erhalten haben.
Das Gelände liegt in der Nähe der Grabeskirche im engen christlichen Viertel, daher ist es zu Fuß am besten erreichbar. Der Zugang kann je nach Gebetszeiten eingeschränkt sein, daher sollte man vorausplanen und die Öffnungszeiten vorher überprüfen.
Der Minaret dieser Moschee steht in einer bemerkenswerten geometrischen Beziehung zum Minaret der Omar-Moschee, wobei ihre Positionen so ausgerichtet sind, dass sie die Tür zum Grab Jesu durchschneiden. Diese Anordnung ist kein Zufall, sondern zeigt eine durchdachte räumliche Planung aus einer früheren Bauperiode.
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