Kishle , Archäologische Kulturerbestätte nahe dem Davidsturm, Jerusalem, Israel
Kishle ist ein archäologisches Erbe in der Nähe des Davidsturms mit ausgegrabenen Schichten, die verschiedene Bauphasen zeigen. Die Struktur enthält Überreste vom Zeitalter des Ersten Tempels bis zur britischen Mandatszeit.
Die Stelle wurde 1834 als ottomanische Militärkaserne errichtet. Sie diente später in den 1940er Jahren als Gefängnis für jüdische Widerstandskämpfer unter britischer Herrschaft.
Der Name Kishle stammt vom türkischen Wort für Kaserne. An den Wänden sieht man Spuren verschiedener Epochen, die zeigen, wie Jerusalem immer wieder aufgebaut wurde.
Der Zugang erfolgt am besten mit einem Führer, der die verschiedenen Schichten und Fundstücke erklären kann. Gute Schuhe sind sinnvoll, da der Boden uneben ist und es viele Stufen gibt.
Eine der ausgegrabenen Sektionen ragt etwa 17 Meter hoch auf und zeigt eine nahezu unterbrechene Abfolge von Bauschichten über mehr als 2.700 Jahre. Diese vertikale Schnittfläche ist eine seltene Gelegenheit, die volle Baugeschichte einer Stelle an einem Ort zu sehen.
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